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Aus der Presse

Lieder gegen die Melancholie des Herbstes

Die Main-Post schreibt
(17.11.2014)

Foto Ralf DombrowskiStefan Noelle überzeugte mit seinem "Späten Frühstück" in der Eschenbachhalle. Der Liedermacher unterhielt das Publikum mit niveauvollen, musikalischen Partnerdialogen.

Die Faszination, die vom Barden Stefan Noelle ausgeht, ist nicht verblasst. Viele kennen ihn von seinen Auftritten mit Alex Haas als Gesangsduo "Unsere Lieblinge". Jetzt hatte der Verein "kulturbunt" ihn noch einmal eingeladen, als Solosänger in Begleitung von Georg Alkofer (Gitarre) und Hugo Siegmeth (Querflöte und Bass-Klarinette). Ihr Programm hieß "Spätes Frühstück".

Vor allem um die Freuden und Nöte der Partnerschaften ranken sich Noelles Lieder, die gern die Paar-Kommunikation für Fortgeschrittene durchleuchten. "Wenn die geschenkten Unterhosen die falschen sind, dann kann die Liebe auch gleich vorbei sein", kommentiert Noelle das Lied vom geschenkten Schal. "Weiß sie, was er denkt?", geht Noelle auf die Unterschiede der Geschlechter ein: "Sie schaut gerne in den Spiegel - und er liest ihn lieber."

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Trikolore wehte am Mönchsturm

Die Main-Post schreibt:
(16.9.14)

"Die Damen von Kulturbunt verwandeln die Stadtmauer rund ums Pfarrzentrum in das Künstlerviertel "Klein-Montmartre" - zum dritten und voraussichtlich letzten Mal.

Hobbykünstler wie Heide Gerlach-Hirt (links) präsentieren ihre Arbeiten an der Stadtmauer. Fotos: Angelika Silberbach  Fotos: Angelika Silberbach

    Vom Mönchsturm winkte die Trikolore und über dem Gelände schwebte ein heiterer, leicht melancholisch stimmender Akkordeonklang. Der Duft von Lavendelkissen und Rosenseifen mischte sich mit dem von frischen Crêpes.Gut gelaunte Menschen flanierten zwischen den alten Sandsteinmauern, parlierten miteinander und staunten über die Vielfalt der zahlreichen Aussteller. Der Wettergott hatte ein Einsehen, milde Temperaturen luden zum Verweilen und Entspannen bei Milchkaffee und Apfeltarte oder Käseteller mit einem Glas Pastis ein."
    ...
"Viele kreative Hobbykünstler wohnen in und um das Saalestädtchen, wie die zahlreichen Stände mit Näharbeiten, Schmuckstücken, Bildhauereien, Schnitzereien, Fotografien oder Passepartout-Rahmen bewiesen.
Trotzdem erklärte Kulturbunt-Vorsitzende Andrea Mohr, dass der Verein den zweijährigen Klein-Montmartre-Rhythmus unterbrechen will: "Wir stoßen mit der Organisation an unsere Grenzen." Kulturbunt möchte auch einen Gewöhnungseffekt vermeiden, der Überdrüssigkeit berge. Die KDie Damen von Kulturbunt ulturbunt-Frauen hätten noch viele Ideen, die nun verwirklicht werden sollen.Ein wenig Melancholie schwebte trotzdem am Ende über das Klein-Montmartre-Gelände. Die Apfeltartes waren aufgegessen, die Pernods ausgetrunken, die Akkordeonspieler hatten aufgehört zu spielen...."
Angelika Silberbach
 
   

Von mörderischen Stilblüten

Die Main-Post schreibt:
(21.5.2014)

An einem ungewöhnlichen Ort hatte der Verein "kulturbunt" zu einem Krimi-Nachmittag mit der Schauspielerin Monica Gruber geladen. Wer schreckliche Dinge erwartete, wurde zwischen fleischfressenden Pflanzen nicht enttäuscht.

Fröhlich, in geblümten Gummistiefeln, mit einer Packung Schneckenkorn in der Hand, betritt Barbara Stross die kleine Bühne im Gewächshaus der Gärtnerei Schlereth, um die Akteurin des Grünen-Grusel-Nachmittages anzukündigen: Die Schauspielerin Monica Gruber. Diesmal traf sich der Hammelburger kulturbunt e. V. zur Kaffeestunde und zum Thema "Mord im Grünen"...Mörderisches wurde erwartet, und die Erwartungen wurden nicht enttäuscht.

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Gitarren und Dudelsack erklingen im Wirtshaus am Viehmarkt

wirtshaussingenMain-Post v. 20.3.14

Der Verein Kulturbunt hat bewiesen, dass Mitgliederversammlungen alles andere als langweilig sein müssen.

So wurde zum Beispiel der Rückblick in Form von Songs und Rezepten vorgetragen.Die Mitglieder verabschiedeten die langjährige Kassenwartin Krimhild Teichert, der die Kassenprüfer eine äußerst korrekte Buchhaltung bescheinigten. Wie Vorsitzende Andrea Mohr erklärte, werden die Veranstaltungen immer kostspieliger, vor allem durch die Künstlergagen, die technischen Anforderungen und die Gema-Gebühren. Der Verein müsse sich für die Wirtschaftlichkeit von Veranstaltungen Maßnahmen überlegen.
 
Dass aber auch mit knappen Kassen eine tolle Stimmung zu erzielen ist, zeigte das Wirtshaussingen mit den Musikern Toni Weithmann, Georg Quast und Volker Keß im Anschluss an die Mitgliederversammlung des Vereins. Eng zusammengerückt warteten die Gäste auf den Einzug der Musiker, die mit Gitarren und Dudelsack einmarschierten. Rasch waren die Mappen mit den Liedtexten verteilt, die Tische durchnummeriert und Tisch 3 konnte den ersten Liedwunsch äußern."The Hymn" von Barclay James Harvest, vielstimmig von allen Anwesenden intoniert, war der würdige Auftakt zu drei Stunden Spaß.
 
Neben vielen Beatles-Songs, Liedern von Cat Stevens, Bob Dylan, Reinhard Fendrich und Reinhard May bekam auch "Puff the Magic Dragon" von "Peter, Paul & Mary", gesungen von über 60 Fans, begeisterten Applaus.Witzig und schräg moderierten sich die Musiker durch das Programm. Die Besucher riefen die Songtitel von ihren Tischen in den Raum. Dabei wurden die Sänger auf der Holzkiste hinter dem Kachelofen nicht übersehen. Sie verschafften sich lautstark Gehör.
Den Abschluss von drei Stunden Wirtshauskultur bildete zu später Stunde "Amazing Grace", auf dem der Dudelsack vorgetragen.
 
   

Fulminanter Auftritt der "MonacoBagage"

Die Main-Post schreibt:
(25.2.14)

Begeisterte in Engenthal: Die "Monaco Bagage", bestehend aus Andy Arnold, Miene Costa, Johann Bengen und Martin Deubel. Foto: kulturbunt"Alles außer gewöhnlich" war der Titel der kulturbunt-Veranstaltung, welche die Damen des rührigen Vereins im trauten Engenthal auf die Bühne brachten. Und außergewöhnlich war schon die Anfahrt für knapp 50 Konzertbesucher, die sich zunächst im falschen Bus wähnten: Behauptete doch die charmante Reiseleiterin (Martina Bay), die Fahrt würde ins Fürstentum Monaco gehen.

 

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