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Aus der Presse

Von mörderischen Stilblüten

Die Main-Post schreibt:
(21.5.2014)

An einem ungewöhnlichen Ort hatte der Verein "kulturbunt" zu einem Krimi-Nachmittag mit der Schauspielerin Monica Gruber geladen. Wer schreckliche Dinge erwartete, wurde zwischen fleischfressenden Pflanzen nicht enttäuscht.

Fröhlich, in geblümten Gummistiefeln, mit einer Packung Schneckenkorn in der Hand, betritt Barbara Stross die kleine Bühne im Gewächshaus der Gärtnerei Schlereth, um die Akteurin des Grünen-Grusel-Nachmittages anzukündigen: Die Schauspielerin Monica Gruber. Diesmal traf sich der Hammelburger kulturbunt e. V. zur Kaffeestunde und zum Thema "Mord im Grünen"...Mörderisches wurde erwartet, und die Erwartungen wurden nicht enttäuscht.

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Gitarren und Dudelsack erklingen im Wirtshaus am Viehmarkt

wirtshaussingenMain-Post v. 20.3.14

Der Verein Kulturbunt hat bewiesen, dass Mitgliederversammlungen alles andere als langweilig sein müssen.

So wurde zum Beispiel der Rückblick in Form von Songs und Rezepten vorgetragen.Die Mitglieder verabschiedeten die langjährige Kassenwartin Krimhild Teichert, der die Kassenprüfer eine äußerst korrekte Buchhaltung bescheinigten. Wie Vorsitzende Andrea Mohr erklärte, werden die Veranstaltungen immer kostspieliger, vor allem durch die Künstlergagen, die technischen Anforderungen und die Gema-Gebühren. Der Verein müsse sich für die Wirtschaftlichkeit von Veranstaltungen Maßnahmen überlegen.
 
Dass aber auch mit knappen Kassen eine tolle Stimmung zu erzielen ist, zeigte das Wirtshaussingen mit den Musikern Toni Weithmann, Georg Quast und Volker Keß im Anschluss an die Mitgliederversammlung des Vereins. Eng zusammengerückt warteten die Gäste auf den Einzug der Musiker, die mit Gitarren und Dudelsack einmarschierten. Rasch waren die Mappen mit den Liedtexten verteilt, die Tische durchnummeriert und Tisch 3 konnte den ersten Liedwunsch äußern."The Hymn" von Barclay James Harvest, vielstimmig von allen Anwesenden intoniert, war der würdige Auftakt zu drei Stunden Spaß.
 
Neben vielen Beatles-Songs, Liedern von Cat Stevens, Bob Dylan, Reinhard Fendrich und Reinhard May bekam auch "Puff the Magic Dragon" von "Peter, Paul & Mary", gesungen von über 60 Fans, begeisterten Applaus.Witzig und schräg moderierten sich die Musiker durch das Programm. Die Besucher riefen die Songtitel von ihren Tischen in den Raum. Dabei wurden die Sänger auf der Holzkiste hinter dem Kachelofen nicht übersehen. Sie verschafften sich lautstark Gehör.
Den Abschluss von drei Stunden Wirtshauskultur bildete zu später Stunde "Amazing Grace", auf dem der Dudelsack vorgetragen.
 
   

Fulminanter Auftritt der "MonacoBagage"

Die Main-Post schreibt:
(25.2.14)

Begeisterte in Engenthal: Die "Monaco Bagage", bestehend aus Andy Arnold, Miene Costa, Johann Bengen und Martin Deubel. Foto: kulturbunt"Alles außer gewöhnlich" war der Titel der kulturbunt-Veranstaltung, welche die Damen des rührigen Vereins im trauten Engenthal auf die Bühne brachten. Und außergewöhnlich war schon die Anfahrt für knapp 50 Konzertbesucher, die sich zunächst im falschen Bus wähnten: Behauptete doch die charmante Reiseleiterin (Martina Bay), die Fahrt würde ins Fürstentum Monaco gehen.

 

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Markus Grimm verkörpert zwei Männer in einer Person

Die Main-Post schreibt:
(17.11.2013)

grimm„Kann eine Novelle von 1886 so spannend sein, dass sie auch heute noch fesselt? Ja, das ist möglich. Zu verdanken ist dies Schauspielern wie Markus Grimm aus Würzburg. Kulturbunt hat ihn eingeladen, um "Den seltsamen Fall von Dr. Jekyll und Mister Hyde" von Robert Louis Stevenson zu schildern.“  …

„Ohne Requisiten und Kostüme, allein auf der bis auf einen Stuhl leeren Bühne schaffte es Grimm, das Publikum von der ersten bis zur letzten Minute in seinen Bann zu ziehen. So minimal die Bühnenausstattung, so maximal der Hör- und Sehgenuss für das Publikum.“  …

„Es ist dabei nicht die Sprache allein, mit der Grimm die unterschiedlichen Stimmungen und Menschen darstellt. Körperhaltung und Gestik vermitteln das Geschehen so direkt, als wäre das Publikum Teil der Handlung. Abrupt dreht Grimm sich gebückt um, verbirgt sein Gesicht und schlüpft in die Rolle des bösen Hyde. Knisternde Spannung liegt über dem vollbesetzten Bocksbeutelkeller. Die Intensität, mit der Grimm spielt, begeistert.

Wie immer haben sich die Kulturbunt-Frauen etwas Passendes für die Bewirtung ausgedacht: Wärmende Suppe wird unter der Bezeichnung "Dr. Jeyll" angeboten, eine kalte Rote-Beete-Kreation heißt "Mr. Hyde".“

Elisabeth Assmann

   

Kulturbunt als Königsmacher für Kabarettisten

Die Main Post schreibt:
( 21.10.13)

„Wer es in Hammelburg schafft, der schafft es überall“, kündigte kulturbunt-Vorstandsmitglied Martina Bay Max Uthoff an. Sie erinnerte das Publikum, dass auf Einladung von kulturbunt schon die Creme de la Creme des deutschen Kabaretthimmels im Saalestädtchen gastierte, von Urban Priol über Volker Pispers und Vince Ebert bis zu Klaus von Wagner: „Und danach starteten sie so richtig durch.“

„Servus Hammelburg“, rief Max Uthoff und stürmte die Bühne im vollbesetzten Pfarrzentrum mit dem Steinbrückschen Stinkefinger. Er wirkte wie den 1920-er Jahren entsprungen. Schmal ist er, groß, trägt superflotte Stirn-Föhnwelle, einen schicken hellgrauen Anzug, weißes Hemd und schwarze Krawatte. ...Messerscharf ist sein Verstand. Von ihm würde man sich gerne im Falle eines Falles vor Gericht vertreten lassen."

"Elegant und scharfzüngig ist er Gott und der Welt auf der Spur, denn „Schweigen ist Wörtermord“. Tiefgründig denkt das Publikum über Uthoffs Frage nach, von wem dieses Zitat stammt. Handke, Benn? Nein, Pumuckl. Uthoff wütet nicht auf der Bühne, er ziseliert die Widersprüche radikal und unverhohlen und serviert sie mit Charme und Süffisanz. Zuweilen nimmt die Mischung den Atem. Das Publikum kommt ins Grübeln, aber auch ins Glucksen"
….
"Das sind nur ein paar Auszüge von Uthoffs genialen Gedankenreihen, die gesellschaftliche Strömungen aufdeckten zwischen menschlicher Wahrnehmung und Glauben, Bewusstsein und Altersvorsorge, Sport, Macht und Politik. „Der Mensch muss desillusioniert und beschäftigt werden, damit er nicht nachdenkt.“

Jubelnder Beifall des Publikums und der süßbittere Nachgeschmack, ein kleines bedeutungsloses „Gottesteilchen“ zu sein im großen magischen Vieleck der undurchsichtigen Weltbedürfnisse."

von Angelika Silberbach

   

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